
Kambô besitzt die einzigartige Kraft uns zu reinigen, zu erneuern und uns wieder mit unserem wahren Kern zu verbinden, während es die Selbstheilungskräfte unseres Körpers erweckt.
In jeder Zeremonie erlebe ich, wie Menschen so vieles los lassen, was sie belastet - körperlich, emotional und spirituell - und mit einem neuen Gefühl der Klarheit herausgehen, wieder verbunden mit ihrer eigenen inneren Stärke und sich selbst.
Kambô ist ein Geschenk der Natur für Körper, Geist und Seele. Andere auf diesem Weg zu begleiten, ist meine Mission und ich fühle mich zutiefst geehrt, diese kraftvolle Medizin und Tradition der Urvölker mit denen zu teilen, die sich dazu berufen fühlen und tiefgehende, anhaltende Transformation, Gesundheit und Wachstum wünschen.
Wie Kambô zu mir kam
Das erste Mal hörte ich von Kambô, als ich im Dezember 2019 in den Amazonas-Dschungel von Tarapoto in Peru reiste.
Ich nahm an einem Kunst & Pflanzenmedizin Retreat mit dem indigenen Stamm der Yawanawa aus Brasilien teil, bei dem auch Kambô angeboten wurde. Es rief mich zu der Zeit allerdings noch nicht um damit zu arbeiten, das war mir direkt klar. Stattdessen durfte ich assistieren und beobachten und wurde so Zeugin der transformativen Erfahrungen der anderen TeilnehmerInnen. Ich gewann auf diese Weise sehr tiefen Respekt und Demut für die Kraft dieser natürlichen Dschungelmedizin. Ich bin bis heute zutiefst dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte und auf diese Weise direkt im Ursprung mit Kambo in Kontakt gekommen bin.
Etwa 8 Monate später ging ich durch eine schwere Trennung, die mich energetisch leer zurück ließ und aus dem Gleichgewicht brachte. In diesem Moment dachte ich mir: "Vielleicht könnte Kambô mir helfen, davon zu heilen", denn ich wusste bereits von anderen, wie kraftvoll es sein kann emotionale, mentale und körperliche Disbalancen, Blockaden und Schmerzen zu transformieren. Kurz darauf öffnete ich die Facebook App und das erste was auftauchte, war ein Post von einer Frau, die ich ein paar Jahre zuvor auf einem Festival kennengelernt hatte. In ihrem Post stand, dass Sie jetzt Kambô-Zeremonien in Berlin anbietet. Ich wusste, dass es ein eindeutiges Zeichen und mein Calling war, also meldete ich mich sofort bei ihr und vereinbarte einen Termin für meine erste Kambo Zeremonie. Kurz darauf reiste ich von Lehrte nach Berlin und übernachtete dort bei einer Freundin.
Am Tag vor meiner ersten Zeremonie stolperte ich über einen grünen Holzfrosch, der vor ihrem Haus auf mich wartete, als wir in die Stadt gehen wollten. Ich hatte oft davon gehört, dass Frösche auf viele verschiedene Arten auftauchen, wenn der Ruf nach Kambô lauter wird und dieser zeigte es ganz deutlich! Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich ihn mitnehmen konnte, aber meine Freundin erzählte mir, dass die Leute immer Dinge, die sie nicht mehr wollen, vor ihren Häusern liegen lassen, damit andere sie mitnehmen können. Ich habe mir gesagt: "Wenn er noch da ist, wenn wir später zurückkommen, dann weiß ich ganz sicher, dass er für mich bestimmt ist", und natürlich war er noch da, als wir zurückkamen, also habe ich ihn aufgehoben und er trug eine kleine Botschaft in Form eines Zettels unter sich mit der Aufschrift "Hallo, ich komme aus dem Schwarzwald". Heute ist er ein fester Bestandteil meines Altars und begleitet nicht nur mich, sondern auch meine Klienten durch ihre persönlichen Prozesse in den Kambo Behandlungen.
Meine erste Zeremonie war wirklich lebensverändernd. Ich reinigte mich auf jede erdenkliche Art und Weise, saß auf der Toilette mit meinem Eimer in den Händen und dachte, ich würde sterben, während ich gleichzeitig wie ein Baby weinte, und erlebte dabei eine riesige emotionale Befreiung und eine immense Erleichterung von Altlasten, Traurigkeit und schweren Energien, die sich jahrelang angestaut hatten. Ein paar Minuten später war alles einfach befreit und ich fühlte mich gut. Als hätte jemand einen Lichtschalter umgelegt, fühlte ich mich plötzlich federleicht, gereinigt und bereit, wieder nach Hause zu gehen. Als ich die Wohnung meiner Praktikerin verließ, fühlte ich mich wie neugeboren und als könne ich Bäume ausreißen. Den Weg zurück zu meiner Freundin werde ich nie vergessen, es war ein wunderschöner Sommertag mitten in Berlin und ich strahlte gefühlt mit der Sonne um die Wette. Die Kraft, die Klarheit, die Leichtigkeit und die Liebe, die ich für mich selbst, für Kambô und mein ganzes Leben mit all den verschiedenen Erfahrungen und Beziehungen in der Vergangenheit empfand, war etwas, das ich noch nie erlebt hatte. Es hat mich zutiefst transformiert und auf die bestmögliche Weise verändert.
Das nächste Mal, dass ich mit Kambô arbeitete, war Anfang 2021.
Ich war nach Costa Rica gezogen, weil die ganze Pandemie-Situation zu Hause in Hannover, Deutschland so erdrückend und deprimierend war, dass ich ausbrechen musste. Als ich in Costa Rica lebte, besuchte mich meine Freundin Mia, die ich damals im Dschungel von Tarapoto kennengelernt hatte und erzählte mir von einem Medizin Retreat in den Bergen von Monte Verde, das wir schließlich gemeinsam besuchten. Dort verliebte ich mich in den Sohn des Schamanen, der mit Kambô arbeitete. In der Zeit unserer Beziehung saß ich einige Male mit Kambô während mehrerer Retreats und bekam so die Möglichkeit, meine Verbindung mit dem Frosch sowie mit Ayahuasca zu vertiefen. In einer Zeremonie mit der Mutter erschien das Gesicht des Kambô-Frosches vor meinem inneren Auge und lud mich ein, sein Verbündeter zu werden und mit seiner Medizin zu dienen. Doch als mein beschränktes Bewusstsein nach der Zeremonie wieder einsetzte, fühlte sich ein großer Teil von mir nicht würdig genug dieser heiligen Medizin zu dienen und so lies ich mir alle möglichen Ausreden einfallen dies zu umgehen - ich redetete mir z.B. ein, dass ich diese Vision wahrscheinlich nur wegen der Verbindung zu meinem Freund hatte und nicht, weil sie für mich selbst bestimmt war. Ich fühlte mich nicht bereit Kambô zu dienen und um ehrlich zu sein, wollte ich es auch nicht - denn es schien mir wie eine riesige Verantwortung, die ich zu diesem Zeitpunkt einfach nicht tragen wollte. Ich habe mir viel zu viele Gedanken darüber gemacht, anstatt die klare Botschaft anzunehmen und meiner Berufung vertrauensvoll zu folgen. Aber wie bei jedem "Calling" hört es nicht auf an deiner Tür zu klopfen und du kannst deiner Bestimmung nur für eine gewisse Zeit entfliehen, denn sie wird dir immer weiter folgen und dich stets weiter konfrontieren bis du keine andere Wahl mehr hast, als dich hinzugeben und sie vollständig anzunehmen.
Als wir unsere Beziehung beendeten und ich wieder in Deutschland in Lehrte lebte, fühlte ich den Ruf, wieder mit Kambô zu arbeiten und versuchte, einen Praktiker in der Nähe meiner Heimatstadt Hannover zu finden. Dabei stieß ich auf die Website der IAKP. Als ich nach Praktizierenden in Lehrte oder Hannover suchte, konnte ich niemanden finden, aber plötzlich hatte ich das Gefühl, dass ich zu einem Abschnitt der Website geleitet wurde, auf dem stand: "Werde Kambô-Praktizierender". Als Nächstes sah ich, dass 2022 zum aller ersten Mal eine Grundausbildung zum Kambô-Praktiker in Deutschland angeboten wurde, und ich wusste sofort tief in meinem Herzen, dass dies ein weiteres klares Zeichen war und es nun kein Entkommen mehr gab. Ich hatte ursprünglich nur vor, den Kurs zu besuchen, um mich selbst behandeln zu können, aber sobald ich ihn beendet hatte, fragten mich viele Freunde und Bekannte, ob ich auch Sie mit Kambô behandeln könne. So kam es endlich dazu, dass ich die Praktikerin in meiner Nähe wurde, die ich anfangs selbst nicht finden konnte und mich der Rolle und Mission dem Frosch zu dienen zu ergeben, der mich schon jahrelang vorbereitet und zielstrebig auf diesen Weg geführt hatte...
Im März 2024 flog ich zurück in den Dschungel von Peru, diesmal nach Iquitos, um den Frosch persönlich zu treffen. Ich lebte und lernte bei einer indigenen Familie, die seit über 30 Jahren mit Kambô arbeitet. Sie waren mit Peter Gorman befreundet, der einer der Gründe ist, warum Kambô heute in der westlichen Welt bekannt ist. Peter Gorman war der erste, der in den 80er Jahren die wissenschaftliche Forschung über Kambô in Gang brachte, indem er dem Pharmakologen Vittorio Erspamer (der auch den Neurotransmitter Serotonin entdeckt hatte) einen Stick mit dem Frosch Sekret zur Verfügung stellte. Erspamer gelang es, einige der Peptide zu identifizieren, die für die positiven Auswirkungen von Kambô auf den menschlichen Körper verantwortlich sind. Seiner Meinung und Worten nach "enthält Kambo einen fantastischen Cocktail von Peptiden mit potenziellem medizinischem Nutzen, wie keine andere bekannte Amphibie."
Während meiner Zeit im Dschungel konnte ich mein Wissen und meine Verbundenheit mit dem Frosch und meiner indigenen Familie vertiefen sowie den Segen des Kambô-Frosches selbst erhalten, um seine Medizin weiterhin zu dienen. Außerdem durfte ich die Gemeinde Petrona Isla de Napo Río als Abschlussprüfung meiner Dschungelausbildung mit Kambo behandeln, was für mich von großer Bedeutung und eine riesige Ehre war.
Im April 2024 schloss ich außerdem erfolgreich meine Fortgeschrittenen-Ausbildung bei der IAKP ab, wo ich lernte, wie man komplexere Fälle wie Autoimmunerkrankungen, Krebs und Suchterkrankungen mit Kambo behandeln kann. Außerdem lernte ich wie ich spezifische Behandlungspläne für Menschen erstellen kann, die sicher von Antidepressiva oder anderen starken Medikamenten loskommen möchten. Ich vertiefte mein Wissen auf verschiedene Arten und lernte neue Methoden kennen, die weniger intensiv sind und dich auf eine wunderschöne meditative Heilungsreise schicken können, ohne dass die Medizin dabei einen purgativen Effekt auslöst (siehe auch Womb/Dry Kambo Behandlung auf der Angebotsseite).
Mein Raum
Meine Zeremonien und Behandlungen finden in der Kleinstadt Lehrte in der Nähe von Hannover in Deutschland statt. Aber keine Sorge, ich bin auch bereit, bei Bedarf und gegen einen Aufpreis zu deinem gewünschten Zielort zu kommen, schick mir gerne eine E-Mail mit deiner Anfrage dafür.
Als jemand, der selbst in einigen spirituellen Kreisen und Zeremonien gesessen hat, ist es sehr in meinem Interesse, eine gemütliche und sichere Umgebung für meine Klienten zu schaffen, in der Sie in ihre eigene Heilung eintauchen können und sich gleichzeitig ein bisschen wie zu Hause fühlen können. Bevor ich 2024 meinen eigenen Raum in Lehrte erschaffen habe, hielt ich 2023 Zeremonien in einem Yogastudio im Herzen von Hannover Linden ab, wo ich auch inmitten des lebhaften Großstadt Dschungels eine friedliche, entspannende Umgebung schaffen konnte und viele Klienten und kleine Gruppen auf ihrer Reise mit Kambô, Rapé & Sananga begleiten durfte.
Mein Ziel für die nahe Zukunft ist es, einen heilsamen Ort in meinem Gartengrundstück zwischen Lehrte, Hämelerwald und Sievershausen zu schaffen, um dort kleine Retreats und Frauenkreise mit Kambo, Kakao, Breathwork, Soundbaths, Rapé und anderen kraftvollen Heilmethoden in Mitten der Natur abhalten zu können und die Gemeinschaft in der Umgebung zu stärken. Melde dich gerne unten für meinen Newsletter an, um informiert zu werden, wann immer das geschehen wird.
Meine Geschichte
Ich bin in der schönen Stadt Hannover in Deutschland geboren und etwas außerhalb in Lehrte aufgewachsen. In meiner Kindheit hat meine Familie eine große Weide gepachtet, das nur von Wäldern und Feldern umgeben war, sodass ich das Glück hatte, den Großteil meiner Kindheit in der Natur zu verbringen. Dort bauten meine Großeltern Gemüse an, mein Großvater züchtete Kaninchen und wir hatten viele weitere Tiere wie Pferde, Gänse und Schweine. Ich erinnere mich, dass ich oft im Gras der Wiesen lag und zu den Wolken am Himmel hinaufschaute, die Wälder rund um das Grundstück erkundete, Rehe beobachtete und Ausritte mit meiner Zwillingsschwester unternahm.
Ich war schon immer ein sehr neugieriger, positiver und aufgeschlossener Mensch. Als ich älter wurde hatte ich das Gefühl, nie so richtig in die Gesellschaft zu passen und habe den Status quo mit meinem alternativen Aussehen und Wesen schon früh in Frage gestellt. Ich war stets angezogen von Dingen die irgendwie anders waren, probierte ständig neues aus und wollte die Welt bereisen, um mehr zu erfahren und meinen Horizont zum erweitern.
Meine spirituelle Reise begann als ich etwa 14 Jahre alt war. Jemand schickte mir den Dokumentarfilm "The Secret", der mich in das Gesetz der Anziehung und die Kraft der Manifestation einführte, wodurch ich realisierte, dass alles Energie ist. Ein paar Jahre später, im Sommer 2013, lebte ich für ein Auslandsjahr in Kalifornien und erlebte dort mein erstes spirituelles Erwachen im Alter von 16 Jahren, als ich mit meiner Gastschwester ohne mir groß Gedanken zu machen eine heroische Dosis Pilze zu mir nahm. Mein Leben war seitdem nicht mehr dasselbe und hat mich zutiefst im positiven Sinne geprägt und mein Bewusst-sein verändert.
Als ich 18 Jahre alt war, machte ich im Rahmen meines Fachabiturs ein 1-jähriges Praktikum in einer Psychiatrie, weil ich mehr über die menschliche Psyche und Psychologie im Allgemeinen erfahren wollte. Ich lernte viele interessante Menschen und ihre Geschichten kennen, ebenso wie ihre komplexen psychischen Erkrankungen und wie Sie in unserem Krankensystem behandelt werden - oft mit schweren Medikamenten und nur semi-erfolgreichen Behandlungen. Dadurch wurde mir schon früh klar, dass sich unser Gesellschaft meist auf die Behandlung von Symptomen konzentriert, aber nicht auf die eigentliche Ursache, die Wurzeln der Probleme, und dass eine ganzheitliche Gesundheitsfürsorge in unserer Eigenverantwortung liegt.
Diese Erfahrung brachte mich dazu, die Realität und die Gesellschaft, in der ich lebte, noch mehr in Frage zu stellen, und machte mich neugierig darauf, was das Leben in anderen Teilen der Welt noch so zu bieten hat.
Auf meiner Lebensreise lerne ich nicht nur ständig mehr über verschiedene Menschen und Kulturen, sondern auch über die Pflanzen, Tiere und die natürliche Medizinen, die diese Erde bietet, erforsche erweiterte Bewusstseinsebenen, erlebe die Weisheit des Körpers und schätze alternative Heilmethoden rund um den Globus. Vor allem das Leben im Regenwald von Perú und das Erleben der Natur als Heilerin und reichhaltige Apotheke für die Menschen, die dort leben, hat mich zutiefst inspiriert. Ich glaube wirklich, dass unsere liebe Mutter Erde alles in sich trägt, was wir brauchen, um uns selbst heilen zu können, und dass wir die Traditionen und das Wissen der Schamanen und Heilerinnen dieser Welt am Leben erhalten müssen, und indem ich Kambô diene und von den indigenen Stämmen lerne, versuche ich meinen Teil dazu beizutragen ~